{"id":2,"date":"2016-05-10T03:48:21","date_gmt":"2016-05-10T03:48:21","guid":{"rendered":"http:\/\/essummt.imkerverein-ruderting.de\/?page_id=2"},"modified":"2023-02-13T13:42:46","modified_gmt":"2023-02-13T13:42:46","slug":"ueber-uns","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/essummt.imkerverein-ruderting.de\/","title":{"rendered":"\u00dcber uns"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #000000;\">Den ersten offiziellen und beurkundeten Eintrag \u00fcber die Imkerei in Ruderting finden wir im Grundsteuer-Kataster (Protokoll) vom 11. Oktober 1842. In der Ortschaft Attenberg, Haus Nr. 43, \u201eBeim Philippen\u201c (Hausname) Philipp Raster, hei\u00dft es da: \u201e&#8230;&#8230;Das Attenberger oder Pfaffinger Gut&#8230;&#8230;.Garten: Gras und Baumgarten mit Backofen und Holzschupfe und Bienenstand &#8230;. ohne Zehent &#8230;.\u201c. Es ist \u00fcbrigens der einzige entsprechende Eintrag in den insgesamt an die 70 Protokollen des Grundsteuer-Katasters.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Aber man kann wohl davon ausgehen, da\u00df es mehrere solcher St\u00e4nde gab, die es halt den Protokollanten nicht wert waren, registriert zu werden, bzw. werden halt viele Bienen, wie damals \u00fcblich, in K\u00f6rben auf den Schroten und Altanen der H\u00e4user gehalten worden sein. Abgabepflichten in Form von Honig hat es bei den Bauern hier nicht gegeben. Eigentlich ein Wunder, wurde doch damals von der Obrigkeit fast alles zum sogenannten \u201eSportl\u2019n (Versteuern) herangezogen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Im Gr\u00fcndungsprotokoll vom 18. M\u00e4rz 1951 des \u201eBienenzuchtvereins Ruderting\u201c hei\u00dft es: \u201eFr\u00fchjahr 1951. Wir haben die Nachkriegsjahre in Not und Elend zu f\u00fchlen. Auch die Imker nahmen daran schweren Anteil. Durch sonderbares Zutreffen liegen schon mehrere Mi\u00dfjahre hinter uns. Zudem regieret ein krasser B\u00fcrokratius den Amtsschimmel. Ein einzelner Imker kann sich nicht mehr behaupten, weil das notwendige Bienenfutter (Rohzucker) fast nicht mehr aufzutreiben war. Die Erfahrung zeigt, da\u00df sich da ein geschlossener Verein besser durchzusetzen vermag. Aus dieser Gesamtlage heraus entstand unter den Imkern in Ruderting der Wunsch, es m\u00f6chte auch in der Ortschaft Ruderting selber ein Bienenzuchtverein entstehen. Auch zur Ausbildung der jungen Anf\u00e4nger, haupts\u00e4chlich zur Heranz\u00fcchtung einer besseren Biene, bessere Betriebsweisen, etc. w\u00e4re in Ruderting ein Bienenzuchtverein schon dringend notwendig. Bisher waren auch mehre Imker hier den Vereinen der Nachbarorte Tiefenbach und Neukirchen vorm Wald angeschlossen. Der Weg dorthin war weit und beschwerlich. Und so haben zwei Imker, Klauser und Kraus, den allgemeinen Ruf geh\u00f6rt und s\u00e4mtliche Bienenz\u00fcchter in Ruderting zu einer Besprechung am 18. M\u00e4rz 1951 im Gasthaus Zitzelsberger (jetzt Kirchenwirt) in Ruderting zusammengerufen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Der Erfolg war die Gr\u00fcndung eines Bienenzuchtvereins Ruderting mit 25 Mitgliedern und 201 Bienenv\u00f6lkern.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Bei der anschlie\u00dfend erfolgten Vorstandswahl wurden die Imker Stra\u00dfenoberaufseher Klauser in Ruderting zum Vorstand, Lippert aus Fischhaus zum 2. Vorstand, Oberkomm. d. Landpolizei a.D. Kraus in Ruderting als Schriftf\u00fchrer und Schneidermeister Lang in Ruderting zum Kassier gew\u00e4hlt. &#8230;.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Gr\u00fcndungsmitglieder waren:<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Bauer Jakob, Ruderting<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Bauer Ludwig, Ruderting<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Behringer Hermann, Weikersdorf<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Breinbauer Franz, Rockerfing<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Breinbauer Erhard, Dettenbachhof<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Brunner Michael, Trasham<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Drechsler Johann, Kleeham<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">H\u00f6ltl Hans, Ruderting<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Habereder Johann, Trautenberg<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Klauser Johann, Ruderting<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">K\u00f6nig Rosa, Trasham<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Kraus Josef, Ruderting<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Kremsreiter Josef, Ruderting<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">K\u00fchberger Josef, Gastorf<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Lang Georg, Ruderting<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Lippert Johann, Fischhaus<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Loos Anton, Haselbach<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Maierhofer Josef, Trasham<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Raster Max, Trautenberg<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Seidl Johann, Ranzing<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Six Josef, Trasham<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Spitzenberger Johann, Zwischenberg<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Streifinger Johann, Reithof<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Tomasch Albert, Antesberg<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Zitzelsberger Johann, Ruderting<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und sehr genau wird im Gr\u00fcndungsprotokoll vermerkt, da\u00df von den 201 gemeldeten V\u00f6lkern 189 in K\u00e4sten und 7 in Strohk\u00f6rben gehalten werden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Bei der Generalversammlung 1952 nach einem Jahr ging es um die anstehende Arbeit am Bienenstand, das Mitteilungsblatt des Landesverbandes mit den Punkten Beitragszahlung, Mitgliederlisten, Gl\u00e4serbestellungen, gummierte Gew\u00e4hrstreifen, Ablegerbestellungen und danach fanden Neuwahlen der Vorstandschaft statt. Durch \u201eErheben von den Sitzen\u201c wurde die Vorstandschaft einstimmig wiedergew\u00e4hlt, meldet das Protokoll. Der Verein z\u00e4hlte 26 Mitglieder, hatte \u2013 als Erfolg vermeldet \u2013 120 DM in der Kasse und zahlte damals Beitragsanteil an den Landesverband 2,80 DM und 1,20 DM Versicherung. Bei dieser Sitzung wurden 3 Neuaufnahmen gemacht.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Aber scheinbar gab es auch Austritte, denn von der im M\u00e4rz 1953 stattgefundenen Generalversammlung werden bei ebenfalls 3 Neuaufnahmen 30 Mitglieder registriert. Indem zur\u00fcckliegenden Jahr von April 1952 bis M\u00e4rz 1953 fanden 8 Versammlungen im Vereinslokal Zitzelsberger statt, eine Wanderversammlung in Trasham und ein Ausflug zur staatlichen Bienenzuchtanstalt nach Erlangen. Es mu\u00df dem Bericht nach eine beeindruckende Begegnung mit der Vielfalt der Imkerei, Dr. Hirschfelder und Pr\u00e4sident Birklein gewesen sein mit einer F\u00fclle von Eindr\u00fccken und Informationen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">\u00dcber 1954 wird vermeldet, da\u00df der Verein nunmehr (Mai) 35 Mitglieder mit 339 Bienenv\u00f6lkern und 5 Strohkorbv\u00f6lkern z\u00e4hlt, da\u00df 9 Versammlungen stattfanden, darunter eine sehr schlecht besuchte und verregnete in Gastorf, und da\u00df der Verein mit anderen Ortsvereinen eine Dampferfahrt nach Linz wagte, dort die ober\u00f6sterreichische Imkerschule besuchte und sich dann durch das russisch besetzte Gebiet nach St. Florian begab \u2013 wohl zum Feiern im Weinkeller \u2013 aber da schweigt des damalige Protokollanten H\u00f6flichkeit.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">1955 brachte dem Verein weiteren Zuwachs, er z\u00e4hlte nunmehr 39 Mitglieder. Wieder wurden 8 Versammlungen sehr gut besucht von den Mitgliedern. Bei Vorstand Klauser wurde eine Standschau abgehalten und die Mitglieder m\u00fcssen \u00fcber die K\u00f6niginnenzucht begeistert gewesen sein. Im August machte der Verein seinen fast schon traditionellen Ausflug, diesmal nach Kringell, Waldkirchen, Freyung, Grafenau, Eisenstein und zum Rachel. \u00dcberall wurden Bienenst\u00e4nde besichtigt und die Teilnehmer waren verwundert \u00fcber die ganz unterschiedlichen Honigertr\u00e4ge: Grafenau mu\u00dfte damals das ganze Jahr durchf\u00fcttern und in der Rudertinger Gegend war eine Leppertracht. Und froh wurde registriert, da\u00df der Verein immer verschont geblieben ist (bisher) von der Milbenseuche, die in anderen Ortsgruppen ziemlich kra\u00df grassiert haben mu\u00df. \u2013 (Die Varroa-Milbe wird\u2019s nicht gewesen sein).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und in diesem Stile wird weitergearbeitet worden sein unter der \u00c4ra des Vorsitzenden Johann Klauser bis zum 25-j\u00e4hrigen Vereinsjubil\u00e4um das 1976 gefeiert werden konnte. Drei Jahre noch waren dem wirklichen \u201eBienenvater\u201c von Ruderting geg\u00f6nnt, als ihn pl\u00f6tzlich am 22.10.1979 der \u201eEwige Vater\u201c abberief in ein anderes Reich. Vorbildlich hat er 28 Jahre lang den Verein gef\u00fchrt und aufgebaut, sein Imkerwissen weitergegeben und damit die Basis geschaffen, da\u00df der Imkerverein Ruderting im Jahre 1992 die Einweihung des Lehrbienenstandes mit 40-j\u00e4hr. Jubil\u00e4um begehen konnte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">1979 wurde dann nach dem pl\u00f6tzlichen Tod von Johann Klauser das langj\u00e4hrige Mitglied Alois S\u00fc\u00df aus Ruderting zum Vorsitzenden des Vereins gew\u00e4hlt. Er \u00fcbernahm einen Verein, bei dem vieles seinen gewohnten Gang und das Engagement der Mitglieder nachgelassen hatte, weil der Vorsitzende sowieso alles zur Zufriedenheit aller erledigte und der durch Wegzug, Austritte und Tod nur mehr 21 Mitglieder z\u00e4hlte. Mit Geschick, gro\u00dfem pers\u00f6nlichen Einsatz und seiner ihm eigenen Beharrlichkeit schaffte es Alois S\u00fc\u00df, unterst\u00fctzt von Hans Lippert (2.Vorsitzender und Schriftf\u00fchrer) und Norbert Pl\u00f6ckinger, B\u00f6heimm\u00fchle (Kassier seit 1976), den Verein wieder zu aktivieren und aufzubauen. Im Februar 1983 z\u00e4hlte der Verein bereits wieder 38 Mitglieder mit 450 Bienenv\u00f6lkern und bei den dann anstehenden Neuwahlen 1984 konnte Alois S\u00fc\u00df die stolze Zahl von 51 Mitgliedern mit 625 Bienenv\u00f6lkern vermelden. In knapp 5 Jahren wurde somit die Mitgliederzahl mehr als verdoppelt: Eine stolze und anerkennenswerte Leistung.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">1984 wurde neu gew\u00e4hlt und folgende Vorstandschaft von den Mitgliedern bestimmt: 1.Vorsitzender Alois S\u00fc\u00df, 2.Vorsitzender Franz Schreindl (M\u00f6ging), Kassenwart Norbert Pl\u00f6ckinger (B\u00f6heimm\u00fchle), Schriftf\u00fchrer Johann H\u00f6ltl (Ruderting); als Zuchtwart und Beisitzer wurden bestellt: Josef Kobler (Vocking), Johann Zitzelsberger (Ruderting), Gerhard Czeike (Ruderting), Prof. Johann Burreiner (Ruderting), Helene Rauch (Neukirchen v.Wald); Ameisenwart wurde Johann Haidn (During), Kassenpr\u00fcfer Johann Zitzelsberger und Matthias Memminger. Zu Ehrenmitglieder f\u00fcr \u00fcber 30-j\u00e4hrige T\u00e4tigkeit in der Vorstandschaft des Vereins wurden Georg Lang und Hans Lippert ernannt und von Verein und Bayer. Imkerbund geehrt. \u2013 Mit j\u00e4hrlich etwa 7 Vereinsversammlungen wurde die Schulungsarbeit f\u00fcr die Mitglieder und die Jungimker intensiviert und mit der Einf\u00fchrung eines j\u00e4hrlich stattfindenden \u00f6ffentlichen Sommerfestes und einer besinnlich gestalteten Weihnachtsfeier konnte auch das Gemeinschaftsgef\u00fchl des Vereins gest\u00e4rkt werden. In dieser Amtszeit machte auch zunehmend die Verbreitung der Varroamilbe im Rudertinger Vereinsgebiet zu schaffen und stellte die Mitglieder vor eine gro\u00dfe Herausforderung.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">1988 konnte Alois S\u00fc\u00df bei der Generalversammlung mit Neuwahlen dann in seinem Rechenschaftsbericht die Zahl von nunmehr 57 Mitgliedern mit 563 eingewinterten Bienenv\u00f6lkern (1987) vermelden. Gew\u00e4hlt wurden Alois S\u00fc\u00df zum 1. Vorsitzenden, Gerhard Czeike zum 2. Vorsitzenden, Norbert Pl\u00f6ckinger zum Kassier und Johann H\u00f6ltl zum Schriftf\u00fchrer; als Beisitzer Johann Zitzelsberger, Prof. Johann Burreiner, Franz Schreindl und Dr. Andreas Munz \u2013aus Vocking. Die neue und erweiterte Aufgabenstellung machte es erforderlich, als Gesundheitswarte Gerhard Czeike und Josef Kobler zu benennen, Zuchtwart blieb Josef Kobler. Johann Haidn wurde wiederum als Ameisenwart bestellt, denn der Schutz der Ameisen wurde zwischenzeitlich eine weitere bedeutsame \u00f6kologische Aufgabe des Vereins. Die Bek\u00e4mpfung der Varroamilbe und die verschiedenen Methoden standen oft im Mittelpunkt der Vereinsarbeit und lie\u00dfen Kreisgesundheitswart Johann Schachtner aus Passau zu einem Stammgast werden. Gro\u00dfe Aufmerksamkeit fanden auch die Vortr\u00e4ge des Alt-Imkermeisters und Lehrer Johann Bornd\u00f6rfer aus Krigell und Fritz Sch\u00fcrzinger aus Tiefenbach, Pr\u00fcfhofleiter in Krigell.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Bei den Wahlen 1992 blieb die alte Vorstandschaft bis auf zwei Posotionen im Amt. Neu besetzt wurde das Amt des Kassenwarts mit Jakob Thoma f\u00fcr Norbert Pl\u00f6ckinger und in den Beirat kam Klaus Geier, Trasham f\u00fcr Dr. Andreas Munz. Der Mitgliederstand betr\u00e4gt 60, die Zahl der 1991 eingewinterten Bienenv\u00f6lker 641.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">1987 entstand auf dem Hintergrund der Herausforderung an die Imkerei durch die Varroamilbe die Idee, f\u00fcr das Vereinsgebiet und dar\u00fcber hinaus einen Lehrbienenstand zu errichten, an dem vor allem auch die theoretische Schulung der Imkerei dann praktisch und anschaulich vermittelt werden k\u00f6nnte. Schon 1988 wurde ein entsprechender Vorstandsbeschlu\u00df und Generalversammlungsbeschlu\u00df gefa\u00dft und bei der Flurbereinigung wegen einem Grundst\u00fcck ein entsprechender Antrag auf den Weg gebracht. Ein offenes Ohr und gro\u00dfe Unterst\u00fctzung fand der Verein bei der Gemeinde Ruderting (B\u00fcrgermeister und Gemeinderat), beim Mitglied des Bayer. Landtags Konrad Kobler, der Flurbereinigungsdirektion und beim Kreistag und Landrat des Landkreises Passau. Nat\u00fcrlich unterst\u00fctzten auch der Bayer. Imkerverband, der Bezirks- und Kreisverband dieses Projekt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Trotzdem \u00fcberwog die Skepsis in der Anfangsphase, ob der Verein den \u201eBrocken\u201c von ca. 70.000 DM Baukosten w\u00fcrde verkraften und aufbringen k\u00f6nnen \u2013 und er konnte! Baupl\u00e4ne und Finanzierungspl\u00e4ne wurden erstellt und mit ca. 35.000 DM Barmittel und dem Rest in Form von unentgeltlichen Arbeitseins\u00e4tzen konnte einer der ger\u00e4umigsten Lehrbienenst\u00e4nde auf der Flur \u201eAm Weinberg\u201c in Trasham, Gemeinde Ruderting, errichtet werden. \u00dcber 3.000 Arbeitsstunden wurden eingebracht und ca. 50 cbm Holz verarbeitet in diesem in Holz gehaltenen Lehrbienenstand, der sich sehr gut in die Waldlandschaft einf\u00fcgt. In ca. 2 Jahren Bauzeit wurde eine Einrichtung f\u00fcr die Imkerei geschaffen, die bei entsprechender Annahme durch die Imker eine Bedeutung \u00fcber die Gemeinde Ruderting hinaus erhalten kann. Seine Feuertaufe hat der Lehrbienenstand in einem Seminar \u00fcber K\u00f6niginnenzucht mit Fachberater E. H\u00e4rtl besten<\/span>s bestanden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Den ersten offiziellen und beurkundeten Eintrag \u00fcber die Imkerei in Ruderting finden wir im Grundsteuer-Kataster (Protokoll) vom 11. Oktober 1842. 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